Terratec T5 Dual DVB-T Diversity DVB-T-Stick

Heute ein kleiner Bericht zum Thema DVB-T Stick. Ich denke man kann es schon einen kleinen

Terratec T5 Dual DVB-T Diversity DVB-T-Stick
Terratec T5 Dual DVB-T Diversity DVB-T-Stick

Siegeszug nennen den die terrestrische Übertragung von digitalen  Videosignalen über die letzten Jahre hinter sich hat. Anfangs oft belächelt setzte sich der Standard mehr und mehr durch und ist aus vielen Wohnzimmern heute nicht mehr wegzudenken. Auch für Leute die viel unterwegs sind, ermöglichen kleine USB Varianten von DVB-T Endgeräten eine komfortable Möglichkeit mit Hilfe Ihres Computers das “Überallfernsehen” zu geniessen. Nun ist es mit dem “Überall” und dem “Genuss” so eine Sache. Zum einen ist die Netzabdeckung und Empfangsqualität in vielen Regionen immer noch alles andere als qualitativ hochwertig, zum anderen vermiesen schlechte Empfänger das entspannte zurücklehnen vor dem Bildschirm. Oftmals artet es eher in körperliche Ertüchtigung aus mit der Antenne oder gar dem ganzen Notebook herumzulaufen um den Punkt mit dem bestmöglichen Empfang zu finden.

Meine Ansprüche an ein geeignetes Empfangsgerät sind daher relativ einfach zu erraten. Das Gerät sollte für den mobilen Einsatz relativ klein, die Bedienung komfortabel, die Empfangsqualität exzellent sein. Da ich auf verschiedenen Betriebssystemen zu hause bin, wäre es ausserdem äußerst praktisch ein Gerät zu besitzen das möglichst sowohl unter MacOS X, Windows und optimaler Weise auch noch unter Linux betrieben werden kann. Mir war klar das diese Kriterien sehr hoch gegriffen waren und ich hatte wenig Hoffnung diese eierlegende Wohlmilchsau zu finden, aber ich wurde fündig. Nach längerem Googeln und durchforsten von zahlreichen Foren entschied ich mich schließlich es mit dem T5 Dual DVB-T Diversity DVB-T-Stick von Terratec zu versuchen und ich wurde nicht enttäuscht.

Die Ausstattung gefiel mir grundsätzlich sehr gut, der Stick ist zwar in ein schwarzes Plastikgehäuse verbannt, macht aber einen recht stabilen Eindruck. Sicherlich könnte man das ganze etwas edler verpacken, aber wozu den Preis noch weiter in die Höhe treiben. Ein schönes und noch nie gesehenes Feature sind die mitgelieferten Saugfüsse, welche den Antennen auch auf nicht magnetischen Untergrund einen optimalen Halt geben.

Der Lieferumfang im Überblick:

  • 2 DVB-T-Antennen mit Magnet- und Saugfuß
  • 2 Antennenadapter MCX auf IEC
  • USB Verlängerung
  • Fernbedienung (incl. Batterien)
  • Gedrucktes Handbuch (Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch)
  • Gedruckte Schnellanleitung
  • TerraTec Home Cinema – Windows
  • Elgato EyeTV Lite – Mac

Der Stick verfügt über einen eingebauten Twintuner, der je nach eingesetzter Software in bis zu drei verschiedenen Modi betrieben werden kann:

  • Diversion – Der Stick benutzt beide Tuner um den bestmöglichen Empfang zu gewährleisten
  • Dual Tuner – Beide Tuner werden getrennt voneinander eingesetzt, damit ist es möglich einen Sender live zu sehen und einen weiteren aufzuzeichnen
  • Single Antenna – Es wird nur ein Tuner für den Empfang verwendet

Mein erster Test fand auf einem Windows XP statt. Die mitgelieferte Software und die Treiber installierten sich reibungslos und nach dem Einstecken war der Stick sofort funktionstüchtig und der Sendersuchlauf konnte gestartet werden. Nach einigen Minuten fanden sich 34 Sender in meiner Liste.

T5 und Zubehör
T5 und Zubehör

Das Umschalten funktionierte überraschend zügig und der Empfang durchaus brauchbar. Die Empfangsqualität konnte sicherlich nicht mit DVB-C oder DVB-S konkurrieren, war aber durchaus in einer Qualität die sich sehen lassen konnte.

Der nächste Test fand unter MacOS X 10.6 statt. Auch der Schneeleopard sollte in den Genuss des aktuellen TV-Programms kommen. Das mitgelieferte EyeTV Lite von Elgato installierte sich wie erwartet ebenfalls ohne Probleme – handelt es sich bei Elgato doch um den per quasi Standard für digitalen Fernsehempfang in der Mac Welt. Der Stick konnte sofort in Betrieb genommen werden und auch hier füllte sich die Senderliste in nur wenigen Minuten mit 34 Programmen.
Der Empfang auf meinem MacBook Pro kam mir noch besser vor als in der zuvor getesteten Windows Variante und EyeTV selbst in der Litte Version ist eine Klasse für sich. Ich will gar nicht großartig auf die Software eingehen, schließlich handelt es sich hier um einen Hardware Erfahrungsbericht es sei nur so viel gesagt – Ein Upgrade auf die Vollversion von EyeTV 3 kostet 39,-€ und es lohnt sich die Featureliste mal im Vergleich anzusehen :
http://www.elgato.com/elgato/int/mainmenu/products/software/compare.de.html

Der letzte Test fand schließlich auf einem Ubuntu 9.04 statt. Ich kann nur sagen auch dieser Test verlief relativ Erfolgreich, zumindest entlockte ich dem Äther ohne größere Hürden ein Bild. Allerdings in relativ schlechter Qualität. Ich möchte dem Glaubenskrieg der Betriebssysteme nicht zusätzlich Zunder liefern, ich selber bin begeisterter Linuxianer, allerdings bevorzuge ich das System auf dem Server. Entsprechend habe ich nicht viel Zeit damit verbracht den Empfang unter Linux zu optimieren. Mir reichte die Tatsache das es funktionierte und ich gehe davon aus das mit etwas Zeit auch unter Linux die Verwendung des T5 optimiert werden kann.

Alles in Einem handelt es sich bei dem Stick um eine runde Sache und eine gute Investition, wenn man nach einem Premium DVB-T Empfänger sucht. Die Qualität und Ausstattung überzeugt und die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten suchen nach Ihresgleichen im umkämpften Markt der mobilen DVB-T Empfänger.
Eines vermag der Stick allerdings nicht, Reality Shows, Nachmittag Talkshows und Gerichtssendungen verschandeln nach wie vor das TV-Programm ;)

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Neues Objektiv – Canon EF 28-135mm f/3,5-5,6 IS USM

Lange überlegt und gehadert, letzten Freitag bekam ich mein neues Objektiv. Gewohnt gut und sicher verpackt von Canon, musste ich es natürlich sofort befreien. Der ersteCanon EF 28-135mm/ 3,5-5,6/ IS USM Objektiv, bildstabilisiert Eindruck war durch aus positiv. Das Objektiv ist sehr gut verarbeitet und wirkt robust, was durchaus mit dem stattlichen Gewicht von 540g und dem durchaus beeindruckendem 72mm Filtergewinde zusammenhängen könnte. Natürlich konnte ich es kaum erwarten es auszuprobieren. Ein Geburtstag in der Familie kam da natürlich sehr gelegen.

Nach dem Objektivwechsel die ersten Fingerübungen. Der Autofokus arbeitet fantastisch schnell, das Motorengeräusch ist relativ leise, aber durchaus wahrnehmbar.

Das Objektiv ist Vollformat fähig und ist mit f/3,5-5,6 relativ Lichtstark, was sich auch sofort bei meinen ersten Probeaufnahmen bemerkbar machte. Die Aufnahmen sind sehr kontrastreich und klar, auch bei etwas schwierigeren Lichtverhältnissen gibt es nichts zu beanstanden. Der Bildstabilisator tut sein übriges. Freihandaufnahmen gelingen ohne jegliche Anzeichen von Verwackeln. Klar kann ein IS ein gutes Stativ nicht ersetzen, aber soll es ja auch nicht, dafür sind die Situation in denen man freihändig fotografiert zu unterschiedlich zu denen, in welchen man ein Stativ einsetzt.

Alles in einem ist das Canon EF28-135mm / 3,5-5,6 IS USM sein Geld mehr als Wert und wird jedem Fotografen viel Freude und gute Bilder bereiten.

Hier ein paar technische Daten im Überblick:

  • Optischer Aufbau: 16 Elemente , 12 Gruppen
  • Blendenbereich: f22 – f36
  • Brennweite: 28 mm – 135 mm
  • 50 cm Naheinstellgrenze
  • ab 75° diagonaler Bildwinkel
  • bis 18° diagonaler Bildwinkel
  • 6 Blendenlamellen
  • Fokussierung: AF, MF
  • 72 mm Filtergewinde
  • 96,80 mm Durchmesser
  • 78,40 mm lang
  • 540 g Gewicht

Ein paar Fotos werde ich voraussichtlich heute Abend noch einfügen.
Fest steht, das Objektiv wird mein Kit-Objektiv CANON EF-S 18-55mm/ 3,5-5,6/ IS definitiv als „Immerdrauf“ ersetzen.
Ich hoffe ich konnte dem einen oder anderen einen kleinen Eindruck verschaffen und vielleicht die Kaufentscheidung etwas erleichtern.

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Meine Photoausrüstung – Kamera

Im Dezember 2008 entdeckte ich meine Leidenschaft für die Photographie (oder die Fotografie?).

Ab einem gewissen Alter, wenn jeder aus dem Freundeskreis schon eine Sylvesterparty geschmissen hat – in der Regel macht soetwas jeder höchstens einmal – und man auf genug öffentlichen Partys war um festzustellen das es keine wirklich guten gibt, entwickelt man das Bedürfnis die Heimat zu verlassen, um herauszufinden, ob es in der Ferne DEN Jahreswechsel gibt. Jedenfalls ging es uns so und den Jahreswechsel 2008/2009 verbrachten wir in London.

Ich wollte mir schon ewig eine DSLR (Digital single-lens reflex – zu deutsch Digitale Spiegelreflex Kamera) leisten. Eigentlich eher aus Neugier und um meinen inneres Gadget-Monster zu besänftigen. In einer britischen Elektronik-Fachmarktkette entdeckte ich schließlich wonach ich auf der Suche war, die Canon 450D. Entdeckt und darüber informiert hatte ich mich natürlich schon vorher, jedoch war der Preis im Vergleich zu Harrods und denen in Deutschland ungleich besser. Als der nette Verkäufer dann auch noch erwähnte das es derzeit eine Payback Aktion von Canon gibt, war die Sache klar und ich “musste” zuschlagen.

Canon EOS 450D

Canon EOS 450D

Ich entschied mich für das Standardkit inkl. dem EF-S 18-55mm 1:3,5-5,6 IS Objektiv. Wie sich herausstellen sollte eine perfekte rundum Lösung – vorerst. Die Kamera wird mit einem internationalem Ladegerät geliefert, lediglich das Kabel muss ausgetauscht werden. Ich konnte es kaum erwarten den Akku zu laden und meine Errungenschaft auszutesten! Die letzten Tage in London wurde ich nicht mehr ohne meine Kamera gesehen und war recht angetan von den Ergebnissen. Die Handhabung der Kamera war einfach, kaum aufwendiger als die einer kompakten “Point and Shoot” Kamera.

Wieder zu hause angekommen wurde fleissig weiter geknipst – richtig “geknipst”! Ich hab die Angewohnheit das ich alles Technische in meinem Besitz gerne verstehen, beherrschen und vollständig ausreizen möchte. So kam es schließlich auch mit meiner Canon EOS Digital Rebel XSi – so lautet die Bezeichnung in den USA. Nach einiger Recherche im Internet und der Lektüre einiger Zeitschriften, entschloss ich mich ein Buch zu kaufen und mich intensiver mit der Fotografie und vor allem meiner Kamera auseinanderzusetzen. Ich entschied mich schließlich für Das Kamerahandbuch Canon EOS 450D von Martin Schwabe. Dieses Buch kann ich wirklich nur empfehlen, neben einer vollständigen Erläuterung der Kamera, ihrem Aufbau und sämtlicher Funktionen, geht der Autor auch auf die Fotografie im Allgemeinen ein. Als Anfänger war ich begeistert von dem Buch, zudem es auch sehr angenehm zu lesen ist. Die erklärten Techniken und Tipps machen es aber auch für Fortgeschrittene durchaus lesenswert!

Zurück zur Kamera! Qualitativ überzeugt der Body, robust, gut verarbeitet und liegt gut in der Hand. Der einzige Nachteil besteht im Material. Das Kunststoffgehäuse ist zwar sehr leicht, allerdings nicht gegen Spritzwasser geschützt und auch stärkeren Schlägen sollte man es nicht aussetzen. Fairer Weise sollte man allerdings sagen das man mehr für den Preis nicht erwarten kann. Schließlich handelt es sich um ein Amateur Modell, das technisch zwar durchaus mit teureren Kameras mithalten kann und auch gerne von Profis genutzt wird, wer jedoch höhere Anforderungen an seine Kamera hat, sollte sich im Semi-Professionellen Bereich orientieren.

Die Bildqualität ist für meinen Geschmack sehr gut, und kann wie gesagt durchaus mit teureren Modellen mithalten. Ebenso der Funktionsumfang. Kurz und gut, ich bin begeistert und besser als die gängigen Photomagazine kann ich die Kamera nicht bewerten und dort wird sie in den Bestenlisten auf den vordersten Rängen geführt (meist führt die 450D sie sogar an).

Zu den technischen Fakten, ich möchte hier nur einige Eckdaten nennen, die vollständigen Details können hier auf der Canon Homepage eingesehen werden:

  • 12,2 Megapixel CMOS-Sensor und DIGIC III Prozessor mit 14 Bit Farbtiefe pro Farbkanal
  • 3-Zoll LCD-Monitor
  • 9-Punkt Weitbereich-Autofokus
  • EOS Integrated Cleaning System und Auto Lighting Optimiser
  • Lieferumfang: EOS 450D Gehäuse, Akku, Ladegerät, Videoanschlusskabel, USB-Anschlusskabell, Softwarepaket
  • Größe und/oder Gewicht: 6,2 x 12,9 x 9,8 cm ; 481 g

Wer sich einige meiner Ergebnisse ansehen möchte, kann das übrigens gerne in meinem Fotocommunity-Profil tun oder auch in der Cytropolis-Gallery, sobald ich diese gefüllt habe. ;)

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Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen auf cytropolis.net.

Endlich ist es soweit, endlich ist der Blog online! Ich habe mich letztendlich für einen Blog entschieden um das ganze möglichst flexibel und offen zu halten. Meine zweite Seite, die schon deutlich länger existiert, beschäftigt sich mit Konfigurationsanleitungen im Bereich Linux und ist leider etwas ins hintertreffen geraten – simpel aus Zeitmangel.

Was erwartet euch auf cytropolis.net? Nun im Grunde genommen alles was mein Leben zu bieten hat, keine Angst natürlich nur auszugs- und themenbezogener Weise!

Letztendlich geht es um meine Hobbies und Intressen und darum die Erfahrungen zu “sharen” (wie es so schön neu-deutsch heißt), da sie dem einen oder anderen vielleicht nutzen könnten.

Viel Spaß!!!